






 







» Turfpost
» GaloppLinks
»
the virtual gaucho
»
Island-Kochbuch
» Postorama

|
Englische Vollblüter sind die schnellsten Pferde der Welt.
Sumitas
Sumitas vor dem Großen Preis von Baden Foto: Maike HanneckDunkelbrauner Hengst, gezogen 1996 in GER von Lomitas aus der Subia .
GAG 1999: 97.0 kg (Flachrennen)
GAG 2000: 99.0 kg (Flachrennen)
GAG 2001: 97.0 kg (Flachrennen)
Zucht: Sumitas wird oder wurde in der Vollblutzucht als Deckhengst eingesetzt.
Nachkommen: Die 2 Nachkommen von Sumitas, die wir in der Datenbank haben, finden Sie auf Sumitas' Nachkommen-Seite.
Notizen:
Züchter: Stiftung Gestüt Fährhof
SUMITAS ist der Erstling seiner Mutter Subia, einer 80kg-Stute von Königsstuhl. Erste Schlagzeilen machte er bereits als Jährling, als er in Baden-Baden für den damaligen Rekordpreis von 500.000 DM an Georg Baron v. Ullmann versteigert wurde. SUMITAS wurde nun zu Peter Schiergen in Training gegeben.
Als Youngster wurde SUMITAS in drei Rennen aufgeboten, alle drei konnte er gewinnen. Sein Debut gab er am 2. August 1998 im Kölner Trends Ostermann-Rennen (EBF, 1600m, Boden: weich 4,8), wo er unter Alessandro Schikora direkt als 13:10 Favorit an den Ablauf kam und seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance ließ: Der Richter notierte überlegene 5 Längen. Hinter ihm kamen Our Lord und Kryolith ins Ziel.
Als nächste Aufgabe wurde der "Junioren-Preis gesponsort von der Privatbrauerei Frankenheim" (N.L, 1600m, Boden: schwer 6,3) in Düsseldorf ausgesucht. Andreas Suborics wurde verpflichtet. SUMITAS ging auch hier als Favorit an den Start, 14:10 zahlte er auf Sieg. Und wieder gewann er vollkommen überlegen, 4 Längen konnte er zwischen sich und den Zweitplatzierten Atilljo legen. Die weitere Reihenfolge im kleinen 5er-Feld lautete Universus, El Oahid und Deauville Star.
Nach diesen Leistungen wurde er auch im Kölner Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 1600m, Boden: schwer 6,1) als hoher Favorit (15:10) gesattelt. Wieder mit Andreas Suborics auf dem Rücken, degradierte er auch am 18. Oktober 1998 seine Gegner und gewann überlegen, dieses Mal sogar mit 7 Längen Vorsprung. Kaldono und Lucido landeten auf den Plätzen, Banyumanik wurde in diesem Rennen reiterlos und lief lange in der Nähe von Sumitas die Gerade herunter.
Als Jahrgangsprimus und uneingeschränkter Derby-Favorit ging SUMITAS nun in Winterpause. In seiner ersten Saison konnte er mit 242.000 DM schon fast die Hälfte seines Auktionspreises wieder eingaloppieren und erhielt ein GAG von 96,0.
In die neue Saison startete SUMITAS standesgemäß mit einem Sieg. Am 18. April 1999 heftete er in Krefeld den Preis des Gestüts Wiesenhof (ex Dr. Busch-Memorial; L, 1700m, Boden: weich 5,6) an seine Fahnen. Andreas Suborics gewann mit ihm überlegen mit 2½ Längen vor Montalban, Belenus und Eton - dieses Mal zu einer Quote von 11:10.
5. Start, 5. Sieg - und dazu noch in einem Klassiker! Am 16. Mai 1999 war SUMITAS auch im Kölner Mehl-Mülhens-Rennen (Gruppe II, 1600m, Boden: gut 4,3) nicht zu schlagen. Wieder mit Andreas Suborics im Sattel enttäuschte SUMITAS auch hier seine Anhänger nicht, die ihn zum 14:10 Favoriten gemacht hatten. Sehr leicht mit 1¼ Längen ließ er Gonlargo, Recadero und Banyumanik hinter sich.
Nun wurde SUMITAS zum ersten Mal über eine weitere Distanz geschickt. Am 13. Juni 1999 lief er in Köln im 164. Oppenheim-Colonia-Union-Rennen (Gruppe II, 2200m, Boden: gut 4,0) aber weit unter Bestform. Als 15:10 Favorit endete er unter Andreas Suborics nur als Sechster, knappe 3 Längen hinter dem Sieger. Die Siegesserie war gerissen und die Enttäuschung groß, im Nachhinein war SUMITAS aber durch eine Kehlkopfinfektion entschuldigt. Gewonnen wurde die Union von Silvano vor Karakal, Ituango, Banyumanik und Montalban.
Im BMW 130. Deutschen Derby (Gruppe I, 2400m, Boden: gut 4,2) am 4. Juli 1999 in Hamburg-Horn trat SUMITAS dennoch wieder als Favorit an, seine Quote betrug 43:10. Aber die geforderte Distanz schien doch ein wenig weit für ihn zu sein. Unter Andreas Suborics brachte ihn seine Klasse auf den fünften Platz. Gewonnen wurde das Derby von Belenus vor Acambaro, Flamingo Road und Silvano.
Am 25. Juli 1999 ging es für SUMITAS wieder nach Düsseldorf, wo er als Youngster bereits den Junioren-Preis gewonnen hatte. Im WGZ Bank-Deutschlandpreis - Grosser Preis der Westdeutschen Genossenschafts Zentralbank (Gruppe I, 2400m, Boden: gut 4,2) wurde er mit 28:10 Co-Favorit, nur der Röttgener Ungaro stand mit 27:10 kürzer. Und diese beiden Pferde sollten das Rennen auch unter sich ausmachen. Der von Andrasch Starke gesteuerte Ungaro gewann nach Kampf mit einem kurzen Kopf vor dem heranfliegenden SUMITAS (Jockey: Andreas Suborics), der noch nicht einmal ganz gerade blieb und endlich wieder eine großartige Leistung zeigte. Dritter wurde der Engländer Dark Shell, dahinter kamen Silvano und Montalban ins Ziel.
In Baden-Baden ging es erneut über 2400m, am 5. September 1999 wurde SUMITAS im Mercedes Benz - 127. Grosser Preis von Baden (Gruppe I, Boden: gut 4,4) gesattelt. Andreas Suborics saß auf der 41:10 Chance, konnte aber für den Sieg nichts ausrichten. 15 Längen hinter dem leichten Sieger Tiger Hill, der Stute Flamingo Road und dem Derby-Sieger Belenus kam SUMITAS als Vierter ins Ziel.
In Köln stand nun der letzte Saisonstart für SUMITAS an. Am 26. September 1999 wurde er unter Andreas Suborics Vierter im 37. Post Express-Europa-Preis (Gruppe I, 2400m, Boden: weich 4,6). Belenus konnte diese Prüfung nach Kampf mit einem Kopf gegen Hibiscus für sich entscheiden. Der Franzose Persian Ruler wurde Dritter.
SUMITAS verabschiedete sich in Winterpause. Bei 7 Starts als Dreijähriger konnte er 368.400 DM gewinnen und erhielt eine GAG-Einschätzung von 97,0.
Als Vierjähriger war SUMITAS bei sechs Starts nur einmal in Deutschland am Ablauf. Sein Saisondebut gab er am 14. Mai 2000 in Rom. Im Premio Presidente della Repubblica-Giubileo (Gruppe I, 2000m, Boden: gut) saß Terry Hellier im Sattel des Hengstes, der direkt gut, aber auch unglücklich lief. Über die Linie kam er als Dritter (Hals - 1 Länge hinter dem Sieger), wurde aber disqualifiziert und auf Platz 6 gesetzt. Gewonnen wurde das Rennen von dem Italiener Timboroa vor Crisos Il Monaco, Caitano, Diamond White und Rio Napo.
Nun wurde SUMITAS in Royal Ascot aufgeboten. Am 21. Juni 2000 wagte er sich in den Prince of Wales’s Stakes (Gruppe I, 2000m, Boden: gut) in die Höhle des Löwen: Kein Geringerer als das Überpferd Dubai Millenium war am Start. Dieser gewann dann auch wie er wollte, hatte im Ziel überlegene 8 Längen Vorsprung. Aber dahinter lief SUMITAS ein klasse Rennen. Unter Terry Hellier wurde er Zweiter und konnte dabei Beat All und Sendawar hinter sich lassen. Fünfter wurde King Adam, Sechster Rhythm Band.
Am 30. Juli 2000 wurde SUMITAS dann nach München verladen und startete im Grossen Dallmayr-Preis (Bayerisches Zuchtrennen), Deutschlands Gruppe I-Prüfung über 2000m (Boden: weich 4,9). Erneut saß Terry Hellier im Sattel und wurde mit ihm sehr guter Zweiter hinter dem Lord Weinstock-Hengst Greek Dance. Mit einem kurzen Kopf hinter sich lassen konnte er State Shinto, danach folgten Elle Danzig und Barathea Guest.
Wieder ging es ins Ausland, dieses Mal betrat SUMITAS den Flieger nach Irland. Am 9. September 2000 lief er in den ESAT Digifone Irish Champion Stakes (Gruppe I, 2000m, Boden: gut) in Leopardstown. Terry Hellier konnte ihn als Fünften ins Ziel steuern. Gewonnen wurde die Prüfung von Giant’s Causeway vor Greek Dance, Best of the Bests und Indian Danehill. Der Richterspruch lautete ½-1-2-2½-15 Längen.
Beim nächsten Start ging man in der Distanz zurück, suchte für SUMITAS eine Meilenprüfung heraus. Am 8. Oktober 2000 wurde er in Mailand im Premio Vittorio di Capua (Gruppe I, Boden: weich) gesattelt und schaffte unter Terry Hellier einen zweiten Platz zu dem ebenfalls in Deutschland trainierten Faberger. 1½ Längen trennten die beiden im Ziel. Dritter wurde Barathea Guest.
Der Start am 9. November 2000 in Rom war nun das letzte Rennen vor der Winterpause. Im Premio Roma (Gruppe I, 2000m, Boden: schwer) blieb SUMITAS unter Andreas Suborics aber blass, wurde nur 7. und damit Letzter. Gewinnen konnte die Wittekindshoferin Elle Danzig, Zweiter wurde der Engländer Border Arrow, Dritter der Italiener Poseidon.
Gewinnen konnte SUMITAS als Vierjähriger zwar nicht, zeigte mit seinen zweiten Plätzen auf Gruppe I-Ebene aber sehr gute Leistungen und konnte sein GAG nochmals steigern: 99,0 erhielt er für die Saison 2000, seine Jahresgewinnsumme betrug 368.095 DM.
Über Winter wurde SUMITAS an Gary Tanaka verkauft, blieb aber vorerst bei Peter Schiergen in Training. Für seinen ersten Start als Fünfjähriger ging es nach Dubai. Früh im Jahr, am 24. März 2001, startete er im Dubai Duty Free (Gruppe II, 1777m) und wurde unter Olivier Peslier 13. Gewonnen wurde das Rennen von dem Franzosen Jim and Tonic vor Fairy King Prawn, Sunline und Golden Silca.
Als Nächstes ging die Reise in die USA. Am 9. Juni 2001 startete SUMITAS in Belmont Park im Manhatten Handicap (Gruppe I, 2000m, Boden: fest). Unter der Regie von Peter Schiergen und mit R. Albarado im Sattel lief er ein sehr gutes Rennen und konne hinter Forbidden Apple, King Cugat und Ela Athena Vierter werden.
Man beschloss, dass SUMITAS von nun an in den USA von dem Erfolgstrainer Bobby Frankel trainiert werden sollte. Dieser bot ihn am 8. Juli 2001 in Delaware im Caesar Rodney Handicap (Listenrennen, 1800m) gleich erfolgreich auf. Unter Kent Desormeaux konnte SUMITAS direkt gewinnen.
In den Jahren 2001 bis 2003 lief er noch 20 Mal. Einen weiteren Sieg schaffte SUMITAS am 26. Oktober 2001 in Belmont Park im Knickerbocker Handicap (Gruppe I, 2000m). Einen dritten Platz belegte er im Golden Gate Breeders Cup Handicap (Gruppe III). Anfang Dezember 2003 wurde er in Hollywood Park mit $80,000 in einem Sandbahn-Verkaufsrennen eingesetzt, welches er als Dritter beenden konnte.
Nach mehrjährigem Aufenthalt in den USA kehrte SUMITAS nach Europa zurück. Ab der Decksaison 2005 wurde er in Italien als Deckhengst aufgestellt, bezog in der Nähe von Mailand im Gestüt Allevamento Il Mulino seine Beschäler-Box.
Bei aller Sorgfalt, die wir beim Zusammenstellen der obigen Angaben wahren: die Informationen werden unabhängig von der offiziellen Datenbank des Direktoriums gesammelt. Daher können wir die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben nicht garantieren.
präsentiert weiterführende Links:
http://www.galoppfoto.de/
Letzte Änderung: 05.03.2004
Impressum | Copyright | Maike Hanneck | the virtual gaucho | 1998-2005
|